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Landesjugendeinzelmeisterschaft 2016


Etwas verwöhnt von dem hohen Niveau der Meisterklassenpartien der letzten Jahre war ich etwas erschrocken von dem Katastrophen-Schach, das in einigen Partien der Meisterklassen - aller drei Meisterklassen - geboten wurde. Dabei können selbstverständlich die Sieger nichts dafür, dass es ihnen stellenweise recht leicht gemacht wurde. Fundamentale Fehler in Endspielen unterlaufen vielen Spielern bekanntlich eher, als Eröffnungsklopse. Dies gilt insbesondere bei den Jugendlichen. Um so erstaunlicher war bei einigen Teilnehmern das Fehlen von Theoriekenntnissen in von ihnen selbst angestrebten Eröffnungen. Dabei darf man selbstverständlich nicht vergessen, dass es eine anstrengende und harte Woche war. Das Rahmenprogramm, das den Teilnehmern geboten wurde, ist kaum noch zu toppen. Kehrseite der Medaille: Schlafmangel! In einige Partien siegte nicht unbedingt der besser Spieler, sondern der ausgeschlafenere.

U18
In Abwesenheit von Alexander Pluska war Mats Beeck (SK Doppelbauer Kiel) der klare Favorit und er setzte sich auch eindeutig durch. Von einige wenigen Wacklern abgesehen war seine Vorstellung tadellos. Bei den Deutschen Meisterschaften wird er sich allerdings steigern müssen. Die übrigen Spieler reihten sich mehr oder weniger nach DWZ geordnet ein. Nur Lukas Wanner (SK Doppelbauer Kiel), dem gegen Mats ein krasser Fehler unterlief, konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen.

U18 Vormeister
Hier gab es einen Start-Ziel-Sieg von Yannick Fleischmann (Segeberger SF). Er gehörte vor dem Turnier zum erweiterten Favoritenkreis. Die großen Verlierer in diesem Turnier waren die Top-Favoriten, leider allen voran Lennart Schneider vom SV Bad Oldesloe, der nicht so recht ins Turnier fand. Aber auch von Niklas Wiemann (SK Doppelbauer Kiel) und Max Marian Doerp (Lübecker SV) konnte man mehr erwarten.

U16
Der Sieg von Tigran Poghosyan über Martin Kololli (beide Lübecker SV) kam überraschend. Tigran zeigte eine starke Leistung mit viel Verständnis für die jeweilige Position. Er scheut auch vor risikoreichen Varianten nicht zurück, so dass sein Gesamtsieg in Ordnung geht. Martin musste dagegen mehr arbeiten, als ihm lieb gewesen sein dürfte. Der geteilte erste Platz Platz (Nach Wertung "nur" Platz 2) wird für ihn eine Endtäuschung sein, denn nur der Erste fährt zur Deutschen Meisterschaft. Da sie punktgleich sind, werden sie nach meinen letzten Infos stechen müssen, falls Martin keinen Freiplatz bekommt.

U16 Vormeister
In Husum wächst ein neuer Talent heran. Von Josef Kögel vom Husumer SV hat man schon gehört. Allerdings ist es etwas anderes, sich an Brett 8 in der Verbandsliga gegen älter werdende Gegnerschaft in Szene zu setzen, als gegen gleichaltrige Konkurrenz. Nach einem starken Turnierstart unterlief ihm erst spät ein Fehler, als sein Turniersieg im Grund schon klar war. Mit 5 Siegen und ohne Niederlage lieferte auch Anna-Blume Giede (TuRa Harksheide eine starke Leistung ab. Damit werden wir wohl im nächsten Jahr das nächste starke TuRa-Mädchen in der Meisterklasse haben. Josef und sie erreichten jeweils 7,0/9, mit der besseren Wertung für den Shooting-Star.

U14
Der Sieg von Artur Oganessjan (TuRa Harksheide) stand nie in Frage. Nach 5 Siegen in Folge ließ er es ab Runde 6 etwas ruhiger angehen. Die Konkurrenz beharkte sich derweil gegenseitig. Eine starke Leistung bot der Qualifikant Vitus Nassat (Lübecker SV), der nur gegen Artur verlor. In einige Partien noch etwas ängstlich agierend, ließ er den einen oder anderen Gegner noch ins Remis entkommen, sonst wäre er, der im Vorjahr die Meisterklasse noch ausgeschlagen hatte und in der Vormeisterklasse ein desolates Turnier spielte, weit vor seinen höher gehandelten Vereinskameraden gelandet. Vizemeister wurde Friedrich Theodor König (Segeberger SF), der gegen Donato Gutschenreiter um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften stechen muss. Beide werden dort Probleme bekommen. Artur könnte sich dagegen ins Rampenlicht schieben.

U14 Vormeister
Diese Spielklasse wurde von Alwin Elias Schwerdt (SV Bad Schwartau) und Henry Grounev (SK Doppelbauer Kiel) dominiert. Beide gehörten zu den Favoriten und konnten dies eindrucksvoll bestätigen. Top-Favorit Hannes Trapp (SF Wilstermarsch) erlebte dagegen ein Debakel. Mit rund 100 DWZ-Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz reichte es am Ende lediglich zu Platz 12.

U12
Es wurde eine eindrucksvolle One-Woman-Show von Alva Glinzner (Lübecker SV). Sie verstand es ihre DWZ-Dominanz auch auf dem Brett zu beweisen und wurde überlegen Gesamtsiegerin. Nach einem Start nach Maß mit 6 Siegen in Serie gab es für Kolja Maas einen herben Rückschlag mit der langen Rochade. Am Ende biss er sich allerdings durch und wurde verdient Zweiter. Dabei zeigten die Lübecker insgesamt eine fairen Auftritt. Anders als in den Vorjahren, in denen Vereinskameraden auch einmal ein überraschendes Remis erhielten, wurde bis zur letzten Runde gefightet. Davon profitierte u.a. Oldesloes Baran Yüksel, der sich durch die Reihen der Lübecker Gegnerschaft boxen musste und dabei mehr als einmal das Nachsehen hatte. Aber Baran spielte konzentriert immer ganz vorne mit und belegte punktgleich mit 3 weiteren Spielern mit der besten Wertung aller Teilnehmer verdient Rang 3. Dieser dritte Rang bedeutet die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in dieser Altersklasse!! Nach seiner Qualifikation für die Deutsche Amateurmeisterschaft, die leider parallel stattfindet, sein zweiter großer Auftritt.

U10
Die U10 wurde zur klaren Sache für den derzeit stärksten Spieler der ganz jungen Garde. Keyvan Farokhi (SK Doppelbauer Kiel) ließ mit 11,0/11 keinen Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. Über 500 DWZ-Punkte Vorsprung vor Platz 2 der Setzliste kommen nicht von ungefähr. Platz 2 ging genau so klar an Frido Sallandt (SV Bad Schwartau), der die weitere Konkurrenz klar distanzieren konnte. Schade nur, dass Yanis Toma (Lübecker SV) die ersten drei Runden nicht spielen konnte und dass Oldesloes Ruben Engels gänzlich passen musste. Das Turnier wäre im Verfolgerbereich noch enger geworden.

Mädchen
In den Mädchen-Kategorien siegten Emily Rosmait in der Alterklasse U18w und Inken Köhler in der Altersklasse U16w (beide TuRa Harksheide). Sie waren nicht nur in ihren Meisterklassengruppen ohne Konkurrenz, sondern überzeugten dort auch durch starke Leistungen. In der Altersklasse U14w siegte Armina Leib (Agon Neumünster). Armina ist durch ihre starke Leistung im Vorjahr zu Recht in die Meisterklasse gekommen. Allerdings war das Meister-Turnier für sie noch zu stark besetzt. Sie wird um den Startplatz bei den Deutschen Meisterschaften vermutlich mit Alexandra Mundt (Lübecker SV) stechen müssen. Alexandra belegte als punktbestes Mädchen dort Rang 6.

In der U12w siegte Alva Glinzner (s.o.). Man darf gespannt sein, wie Alva bei den Deutschen Jugendmeisterschaften abschneidet. In der U10w siegte Anouk Alscher (Lübecker SV).

Wie schnitten die Oldesloer ab?
Mohammad Tabakh war im Dabei-Cup aktiv. in 7 Runden verlor er 6 Partien, was aber nicht verwunderlich ist, denn die Konkurrenz hatte teilweise über 1000 Punkte DWZ-Vorsprung.
Lennart Schneider begann in der U18 Vormeisterklasse zufrieden stellend. Licht und Schatten wechselten sich ab und gegen Ende des Turniers nahm das Licht ab und der Schatten zu. Er kann besser spielen, als die 4,5 Zähler aussagen.

In der Alters-Mittelklasse haben wir noch keine Vertreter. Das wird sich erst 2017 ändern.

In der U12 spielte Baran Yüksel ein insgesamt gutes Turnier, wenngleich er phasenweise noch leichte Fehler machte. Er spielte konstant in der Spitze und belegte am Ende mit 7,5/11 verdient Rang 3. Anes Idrizilari konnte sich gut in Szene setzen. Er besiegte einige sehr starke Gegner und unterstützte dadurch Baran an der Spitze. Rang 18 mit 6 Punkten sind ein gutes Ergebnis. Seine hohe Buchholzzahl bezeugt, dass er lange vorne mitspielen konnte. Auch Najat Tabakh spielte ein gutes Turnier. Ihre 6 Punkte reichten am Ende zu Platz 25. Die Plätze 27 und 28 gingen an Jeremy Boelter und Taron Khachatryan. Sie holten jeweils 5,5 Punkte das ist solide, aber leider nicht mehr. Bei diesen beiden hätte ich ein wenig mehr erhofft. Bei Lasse Schneider zeigte sich, dass er zuletzt nicht sehr trainingsfleißig war. In seinen 5 Punkten ist ein kampfloser Sieg enthalten. Die erspielten 4,0/10 entsprechen den Erwartungen. Emily Hamer und Ayleen Fedorow erreichten (beide ebenfalls mit einem kampflosen Sieg) jeweils 4,0/11 und die Plätze 42 und 43 unter 51 Startern. Das ist besser, als man erwarten durfte. Beide haben sich zudem eine DWZ erspielt.

In der U10 habe ich mit Ali Berk Dursun und Rubens Engels zwei unsere stärksten Spieler vermisst. Tassnim Tabakh hat bei ihrer ersten Turnierteilnahme super abgeschnitten. Platz 25 mit 5,5/11 bedeuten gleichzeitig Rang 3 bei den Mädchen U8. Auch für Luka Schneider war es die erste Turnierteilnahme, die er mit 5,0/11 ordentlich abschließen konnte. Asma Teouri erspielte sich 2 Siege und durfte sich darüber freuen. Mehr war für sie noch nicht drin. Für Zivistan Yüksel war es nicht die erste Teilnahme. Gleichwohl kann ich mich nicht erinnern, wann sie schlechter abgeschnitten hat. Ein etwas schockierenden Rückschlag für einen Trainer.

Insgesamt bin ich mit dem Abschneiden meiner Jungs und Mädchen zufrieden, wenngleich ich still und heimlich bei dem einen oder der anderen noch etwas mehr erhofft hätte.

Autor: Hans-Werner Stark

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