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Dähnepokal



Früher war alles besser. Der Sommer war wärmer, die Natur war grüner und es haben mehr Menschen Schach gespielt...

Hirngespinste, nichts von dem stimmt, allerdings war der Dähnepokal früher eine Institution. Die Teilnehmerzahlen waren enorm (zumindet im Vergleich zu heute). Es ist jetzt mehr als 30 Jahre her, da ich an der Westküste die Klötzchen über das Brett schob. Da gab es Dähnepokal-Ausscheidungskämpfe auf Kreisebene, dann auf Bezirksebene und danach erst auf Landesebene. Der Sieger war für die Meisterklasse startberechtigt. Von einer Bundesebene hatte ich da noch nichts gehört (oder erinnere ich mich bloß nicht mehr?). Nachdem ich mich durch die Kieler Riege mit Namen Hans-Jürgen Hahne und dem noch nicht Professor, aber schon Dr. Kornrumpf gefressen hatte, war ich im Finale einem gewissen Klaus Wockenfuß unterlegen. Das waren noch Zeiten, da galt der Dähnepokal noch etwas. Auch deshalb nahmen viele Spieler teil, deren Chance, jemals das Finale zu erreichen, gen Null tendierte. Heute heißt es (zu) oft, "keine Chance; da spiel ich nicht mit". Aber auch von den stärkeren Spielern hat man schon mehr Teilnehmer gesehen, als es jetzt in 2013 sind.

Die Berichterstattung vom Finale in Kassel war besser, als in den Vorjahren. Zumindest nach außen hatte der Dähnepokal eine größere Bedeutung, als der Ramada-Cup und das m.E. zu Recht. Viele Teilnehmer der letzten Jahre hatten leider den Eindruck, dass sie so "mitliefen". Das gilt vermehrt in Schleswig-Holstein. Für die Veranstalter ist es bitter, wenn sich grade mal 4 Spieler in einer Vorrunde oder sogar nur 2 Spieler in der Zwischenrunde einfinden. Warum ist das Interesse so mau?

Nében den schon bekannten Gründen, nämlich des umfangreicheren Freizeitangebots, ist vieles hausgemacht (wobei ich mich bei einigen Punkten selbst keineswegs ausnehme):

a) Zu wenig Reklame; steter Tropfen... kennen wir und gilt auch hier
b) so gut wie keine Berichterstattung. In diesem Jahr gab es nicht einmal Zwischenergebnisse, so dass sich die Ausrichter teilweise untereinander abstimmten, wer denn bei ihnen schon gespielt hat. Das wird Auswirkungen auf das nächste Jahr haben.
c) Fehlende Attraktivität, d.h. was kann ich gewinnen? Der Sieger ist für die Meisterklasse der nächsten Landeseinzelmeisterschaft qualifiziert, der Zweite für die Vormeisterklasse. Das muss aus der Zeit stammen, als man die Meisterklasse noch als Rundenturnier spielte. Der Sieger im Dähnepokal ist in der Regel eh für die Meisterklasse startberechtigt, vom unterlegenen Finalisten und seiner Spielberechtigung für die Vormeisterklasse will ich jetzt gar nicht sprechen. Die Landeseinzelmeisterschaft leidet ohnehin an Teilnehmerschwindsucht. So lange es bei den geltenen Klasseneinteilungen bleibt, sollten alle Halbfinalisten für die Meisterklasse qualifiziert sein und die unterlegenen Viertelfinalisten für die Vormeisterklasse. Das könnte für beide Wettbewerbe einen Anreiz schaffen.
d) Die Rundentermine müssen langfristiger geplant werden.

Sicher gibt es noch weitere Gründe, die mir jetzt nicht einfallen. Sicher ist aber auch, dass man an diesem Problem arbeiten sollte, sonst können wir die Qualifizierung für die Bundesebene demnächst verlosen.

Schach ist doch Wintersport

Vor rund 2 Jahren beschrieb unser damaliges Mitglied Timo Bücker seine Erlebnisse anlässlich der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem Oldesloer Spielabend. Er zeigte seine Verwunderung darüber, dass es im Schachsport üblich sei, das ganze Jahr durchzuspielen, wobei man die gesamte Sommerzeit ausspart und er kam zu dem Schluss, dass Schach ein Wintersport sein müsse. Er fand seine Meinung übrigens durch die Vorkommnisse am letzten Spieltag (09.12.2012) bestätigt.

Was war los in Bad Oldesloe?

Aufgeschreckt durch die Warnmeldungen über Blitzeis, sowie die Hinweise des Landes- und des Bezirksturnierleiters bin ich um 7:00 Uhr aufgestanden, um die Lage zu sondieren. Gute 10 cm (vielleicht etwas mehr) Neuschnee und es schneite weiter dicke Flocken. Mein Weg führte mich nach draußen, um mit dem Pkw Brötchen zu holen. Mein alter A6 brachte mich gutmütig zum Ziel, seine rund 1,8 Tonnen wurden vom Allradantrieb an einer Steigung mühelos nach oben gezogen. Nicht mal das ASR musste einspringen. Eine Schneedecke hat was, aber mir schwante, dass nicht alle es so sehen könnten. 8:15 Uhr Anruf von Hauke Maag: Land unter in Wrist. Geschätzte 15-20 cm Neuschnee und die Autos würden sich im Schritttempo bewegen. Das und das avisierte Blitzeis würden ihn dazu bewegen, nicht zu fahren. Dann Anruf bei Michael Gurski: Mit seinem tiefgelegten Audi A3 könnte die Fahrt vom platten Land nach Bad Oldesloe als Schneepflug enden. Anruf von Rainer Scheer (2. Mannschaft): Sperrung der Zufahrt zur A21. Bis auf Weiteres sei Leezen von der Umgebung abgeschnitten. Auch von Michael Kottke aus dem Oldesloer Umlamd kam die Meldung, dass er wohl auf den Schneepflug würde warten müssen. Anruf aus Lübeck: LSV VIII sagte den Kampf in der Kreisklasse ab.

Etwas resignierend und mit ein wenig Enttäuschung habe ich mich dann entschlossen, auch die Spiele der beiden anderen Oldesloer Teams abzusagen. Ich hatte es trotz einiger Absagen geschafft, bei weniger als 30 aktiven Mitgliedern 20 Spieler zum Antritt zu bewegen. Jetzt schwante mir, dass die Nachholspiele noch mehr Kraft werden kosten müssen. Ich behaupte, dass ich auf jeden Fall gefahren wäre, aber diese Einstellung teilen eben nicht alle. Zwinge ich jemanden zu fahren und etwas passiert, sieht das auch nicht sehr gut aus. Und da die Turnierleiter die einseitige Absagen der Partien freigegeben hatten, bin ich dem gefolgt, weil ich auf der anderen Seite wenig Luste verspürte mit 6 oder weniger Spielern anzutreten. Mein Rundruf bei den übrigen Spielern aus Oldesloe wurde mit einer einzigen Ausnahme mit Erleichterung empfangen. Die etwas älteren Spieler, die eigentlich fahren sollten (und insbesondere deren Ehefrauen) zeigten sich erleichtert, dass ihnen die Entscheidung abgenommen wurde.

Generell bin ich mit der aktuellen Regelung nicht einverstanden. Wenn ein Spieltag extrem gefährdet ist, sollte dieser komplett und zentral abgesagt und verschoben werden. Es ist ja noch nicht einmal festgelegt, bis wann eine Spielabsage einseitig erfolgen darf. TuRa Harksheide musste bereits am Sonnabend die Kämpfe absagen, weil sich die Eltern der überwiegend jungen Spieler bereits zu diesem Zeitpunkt festgelegt hatten, nicht zu fahren.
Berichtigung durch Eberhardt Schabel: TuRa hatte als Heimmannschaft alles geregelt. Die Speilerinnen aus Burg etc. wollten sogar einen Tag vorher anreisen und in Harksheide übernachten, aber aufgrund der Meldungen der Turnierleiter wurden vorher die gegenerischen Mannschaften angerufen, die dann frühzeitig abgesagt haben.

Es haben auch Mannschaften gespielt. Besonders extrem die Einstellung beim Lübecker SV: LSV II ist quer durch Schleswig-Holstein gefahren, um in Elmshorn anzutreten, während die anderen Lübecker Mannschaften Fahrten von rund 20 Km für zu gefährlich hielten. Diese unterschiedlichen Einschätzung wird man nicht vermeiden können. Lässt man die Regelung so wie sie derzeit ist, wird es immer Benachteiligte geben oder solche, die sich benachteiligt fühlen.

Wir leben nicht in in der Arktis oder am Äquator. Wenn man Wetkämpfe in der Zeit zwischen Dezember und Februar ansetzt, wird es bei uns immer Probleme mit der Vorhersehbarkeit des Wetters geben. Ich bin grundsätzlich gegen diese schwammigen Lösungen, aber wenn es sie gibt, werden auch wir sie nutzen.

Ligeneinteilung


Es sind nun mehr als 2 Jahre her, da die Entscheidung fiel, aus den drei Verbandsligen nur noch zwei zu machen. Ich unterstütze diese Entscheidung weiterhin. Die Bezirksligen und der gesamte Unterbau werden gestärkt. Aus der Landesliga müssen nicht mehr mindestens 3 Mannschaften absteigen. Die Probleme mit dem 5. Bezirk Kiel sollten entfallen. Insgesamt sollte auch die Fahrerei reduziert werden. Für die 10 Mannschaften, die durch die Ligadiät jetzt nicht mehr Verbandsliga spielen können, trifft dies auch zu. Für die anderen kommen etwas höhere Belastungen zu. Nur ist dieses Etwas für einzelne Teams recht heftig geworden.

Der Turnierausschuss hat es sich nicht leicht gemacht. Es wurde gerechnet und verglichen und die durchschnittliche Fahrstrecke ergab jetzt dieses Ergebnis. Jemand, der am Südpol im Freien ohne Schuhe mit einem Fuß auf einer heißen Herdplatte steht, erlebt eine durchschnittlich ertragbare Temperatur. So ähnlich müssen sich die Schachfreunde in Quickborn und Wyk fühlen. Und wenn ich richtig informiert bin, werden die Wyker Spieler große Probleme bekommen, nach Spielen in Glückstadt, Itzehoe oder eben Quickborn überhaupt wieder am selben Tag nach Hause zu kommen. Auch die Schachfreunde in Quickborn finden diese Lösung wenig lustig und haben bereits protestiert. Alle Kieler Vereine in einer Gruppe? Da kann ich mir nicht vorstellen, dass eine gleichmäßige Belastung der Klubs errechnet werden konnte.

Für die Vereine aus dem Bezirk Süd und aus Lübeck ist die Lösung wirtschaftlich vorteilhaft. Es ist einfacher nach Kiel, als an die Westküste zu fahren. Sportlich ist die Zusammenlegung der Bezirke Süd/Lübeck/Kiel aber eine Katastrophe. Vor 2 Jahren habe ich noch gehört, dass man auch eine Spielstärkeangleichung der Ligen plane. Von dieser Planung ist im Grundsatz nicht viel übrig geblieben. Während man im Nordwesten einen ernsthaften Konkurrenten zum MTV Leck sucht, quillt die Südostliga über von Teams, die sich um den Titel balgen. In diesem Jahr haben wir sogar noch Glück, denn an Stelle von Friedrichsort und Holtenau hätten es auch Turm Kiel II und KSG/Meerbauer werden können.

3 Wochen vor Meldeschluss erscheint die Lösung ohne Diskussion und Erkläuterung überstürzt. Dieses Ergebnis hätte der langen Vorlaufzeit nicht bedurft. Es erschließt sich dem Betrachter auch nicht, warum man warten musste, bis der Aufsteiger aus dem Bezirk Kiel feststand.


Aufstiegstrickserei

Der Bezirk Kiel nahm in früheren Jahren eine Ausnahmestellung ein. Viele Vereine und darunter viele große Vereine waren hier vertreten, so dass man dies auch auf den sportlichen Bereich übertragen hat. Während die anderen Bezirke mühsam einen Verbandsligaaufsteiger ermitteln mussten, wurden dem Bezirk Kiel gleich 2 Aufsteiger zugestanden. Seit einigen Jahren tut man sich aber schwer in Kiel, diese Aufstiegsmöglichkeiten auszuschöpfen. Die Zahl der Vereine schrumpft und die Bezirksliga Kiel wird von 2. und 3. Mannschaften dominiert, die nicht in der selben Liga, wie ihre ersten Mannschaften spielen wollen. Der TSV Hessenstein profitierte bereits davon, dass die Kieler Bezirksligisten (eine “Wochentagsliga“) nicht aufsteigen wollten und rutschte als Bezirksklassen-Sieger bis in die Verbandsliga durch. Dem hat man auf dem Osterkongress Rechnung getragen und die Zahl der Kieler Aufsteiger auf ein Team reduziert.

Aber nun hat Kiel sogar schon damit Probleme, einen einzigen Aufsteiger zu benennen. Alle spielberechtigten Bezirksligisten verzichteten und auch die aufstiegsberechtigten Mannschaften aus der Bezirksklasse wollten den „Hessenstein-Weg“ nicht gehen. Man fragte und fragte, bis man zum SVG Friedrichsort II kam. Diese Mannschaft belegte Platz 3 in der Abschlusstabelle der Kieler Bezirksklasse „B“. Nach meinem Geschmack ein bisschen weit weg von der Verbandsliga.

Jeder erkennt sofort, dass diese Mannschaft dieses Überraschungsgeschenk nicht wahrnehmen wird. Vielmehr wird dadurch Friedrichsort I der Liga erhalten bleiben. Friedrichsort I belegte in der abgelaufenen Saison Platz 8 in der Verbandsliga Nord.

Ich halte es für sportlichen Unsinn eine Mannschaft eine Liga überspringen zu lassen. Wenn sich aus dem direkten Unterbau (hier in der Bezirksliga als Unterbau der Verbandsliga) kein Team findet, das aufsteigen will, sollte der beste Absteiger die Liga halten.

Dieses Hochhieven von Friedrichsort II führt zu dem Kuriosum, dass die Bezirksliga Kiel nun eine Absteiger mehr haben müsste. Friedrichsort I muss in die Bezirksliga absteigen, heißt fortan Friedrichsort II und Friedrichsort II spielt Verbandsliga, heißt fortan Friedrichsort I. Kein Aufsteiger aus den eigenen Reihen, aber einen Absteiger aufnehmen. Damit ist eine Mannschaft zuviel im Boot, als eigentlich vorgesehen, so dass die Reduzierung nur dadurch erfolgen kann, dass ein weiteren Team die Liga verlässt und zar nach unten.

Möglicherweise verzichtet aber Friedrichsort I (neu II) auf den Platz in der Bezirksliga – was sie keineswegs müssten – und spielt künftig Bezirksklasse „B“. Alles bleibt beim Alten, sollte man meinen, und alle sind zufrieden. Dem setze ich ein klares „NÖ!“ entgegen. Durch die Verbandsligareform wurde festgelegt, dass bei vorhandenen Plätzen die besten siebtplatzierten Teams aller 3 Verbandsligen (eigentlicher Abstiegsplatz) die Liga halten. Das sind durch die letzten glücklichen Fügungen TuS Holtenau I und Merkur Hademarschen. Wenn jetzt noch ein Platz frei werden würde, wäre der SV Eutin II berechtigt, die Liga zu halten! Der Weg durch die schon eiskalte Küche im Bezirk Kiel hebelt dies klar aus. Sollte Eutin II verzichten, fiele der Platz ggf. auch auf Friedrichsort I als bestes 8-platziertes Team. Das wäre vom Ergebnis her fast gleich, wäre vom Ablauf aber sauber.

Ich hoffe, dass den Planern im Zuge der Weichenstellung zum Start der Saison 2013/2014 zu diesem Bereich griffige Lösungen einfallen.

1. Liga?

Am 15.01.2012 musste der SK Norderstedt bei der TSG Oberschöneweide antreten. Angesetzter Wettkampfbeginn war nach der Turnierordnung des Deutschen Schachbundes um 11:00 Uhr. Um 09:30 Uhr wurde der Schiedsrichter von einem Spieler SK Norderstedt telefonisch darüber informiert, dass der Zug rund 90 Minuten Verspätung habe, da es wegen Bauarbeiten eine Umleitung gebe. Der Mannschaftsführer der Norderstedter Mannschaft, der bereits einen Tag zuvor angereist war, hatte die Mannschaftsaufstellung pünktlich übergeben.

Der Schiedsrichter vor Ort hat daraufhin den Wettkampfbeginn wegen „höherer Gewalt“ von 11:00 Uhr auf 12:00 Uhr verlegt. Oberschöneweide trat den Kampf „vorbehaltlich der Prüfung der Schiedsrichterentscheidung“ an. Norderstedt gewann den Kampf 5,5:2,5 und die unterlegene Mannschaft legte mit Schreiben vom 19.01.2012 gegen die Wertung Protest ein.

Dieser Protest wurde in erster Instanz verworfen, woraufhin Oberschöneweide das Bundesturniergericht anrief. Das geschah alles im Januar. Ende März gab das Bundesturniergericht dem Protest statt und wertete den Kampf mit 8:0 für die Gastgeber. Als Kernbegründung wurde angeführt, dass der Schiedsrichter gar nicht befugt ist, den Spielbeginn zu verlegen. Alle weiteren Argumente blieben unbeachtet.

Die Entscheidung wurde am 26.04.2012, also erst nach Abschluss der letzten Runde bekannt gemacht.

Als Konsequenz dieser Entscheidung fällt Norderstedt vom ersten auf den vierten Tabellenplatz zurück. Da Werder Bremen II und der HSK II nicht aufsteigen dürfen und weil der SC Neukloster auf den nun möglichen Aufstieg verzichtet, könnte Norderstedt alles Wurst sein, ist es aber nicht, denn wenn die ersten 3 nicht aufsteigen wollen, steigt aus dieser Staffel niemand auf. Damit bliebe Dortmund als bester Absteiger in der 1. Bundesliga. Diese Regelauslegung steht so deutlich auch nicht in den Statuten, denn Bremen und Hamburg verzichten nicht, sondern dürfen nicht aufsteigen, aber das ist noch eine andere Geschichte.

Norderstedt hat nunmehr kaum noch eine Chance, auf sportgerichtlicher Ebene den Aufstieg zu erreichen und hat deshalb beschlossen, die ordentliche Gerichtsbarkeit zu beschäftigen.

Zunächst ist festzustellen, dass es das gute Recht der Oberschöneweider ist, Protest einzulegen. Ihnen nützt die Entscheidung grundsätzlich nichts. Aber die grundsätzliche Bedeutung dieses Falles ist es schon wert, genauer betrachtet zu werden. Deshalb sind die teilweise schon unflätigen Anfeindungen, die im Netz zu diesen Vorgängen veröffentlicht sind, mehr als nur bedauerlich. Das ist einfach nur peinlich, so dass ich hier nicht weiter darauf eingehen will und verzichte, nochmals darauf zu verlinken.

Auch Norderstedt hat das gute Recht, diese Entscheidung nicht zu akzeptieren und sie haben gute Argumente. Das stärkste Argument ist der Hinweis auf die Verspätung des Oberschöneweider Protestes. Der hätte innerhalb von 3 Tagen eingelegt werden müssen. Und das ist unstrittig nicht geschehen. Mir ist absolut schleierhaft, wie in beiden Instanzen dieser Umstand unbeachtet bleiben konnte. Eine Entscheidung in der Sache hätte gar nicht fallen dürfen. Zwar kann niemand von sich behaupten eine juristische Entscheidung vorhersagen zu können (man kennt das: 2 Juristen, 3 Meinungen), aber ich will behaupten, dass der Vorgang zu einer echten Lachnummer wird, wenn es wirklich zu einer Verhandlung vor einem ordentlichen Gericht kommen sollte.

Aber beschäftigen wir uns einmal mit der Sache selbst, denn die Entscheidung des Bundesturniergerichtes hat durchaus Auswirkungen für uns alle. Was passiert, wenn die Gastmannschaft nicht pünktlich anreisen kann. Oberschöneweide argumentiert, dass die Betriebsstörung allgemein bekannt war. Das mag für jemanden, der häufig von Hamburg nach Berlin muss, zutreffend sein. Aber wie weit muss man gehen, um sich umfassend zu informieren? Wenn ich bei der Bahn ein Ticket erwerbe und im Netz (oder am Schalter) angebe, um 11 Uhr in Berlin ankommen zu müssen, werde ich nicht darauf aufmerksam gemacht, Bauarbeiten einkalkulieren zu müssen. Das muss man schon aktiv suchen. Norderstedt hätte einen Zug früher nehmen können. Das stimmt, aber wer sagt denn, dass es dann gereicht hätte? In der kommenden Saison wird vermutlich der Wyker TB in Schleswig-Holsteins Verbandsliga Nord/West aufsteigen. Da Schach ein Wintersport ist (wie jemand auf unserer Homepage schon festgestellt hat), muss eine Gastmannschaft damit rechnen, dass sie am Sonntag Morgen wegen Sturm oder Eisgang gar nicht nach Föhr übersetzen können. Heißt das in der Konsequenz, dass man schon einen Tag (oder 2?) früher anreisen muss, wenn man nicht Gefahr laufen will, den Kampf 0:8 zu verlieren? Das kann nicht gewollt sein! Zusätzlich sollte gelten: wenn wir ein Heimspiel haben und ich weiß, dass die Hauptstraße gesperrt ist, mache ich die Gastmannschaft rechtzeitig darauf aufmerksam, dass sie etwas mehr Fahrzeit kalkulieren müssen. Noch geht es bei uns „nur“ um das Schachspiel.

Die Entscheidung des Schiedsrichters ist also nachzuvollziehen; aber der durfte gar nicht so entscheiden?! Auch das steht so deutlich nicht in der Turnierordnung. Das hätte der Bundesturnierleiter wohl auch schon erkannt. Da wurde einiges hineininterpretiert was aus meiner Sicht bedeuten muss, dass der Schiedsrichter vor Ort nur noch dazu da ist, die Uhren anzustellen und das Ergebnis zu melden. Das Bundesturniergericht bezieht sich in seiner Begründung auf die Turnierordnung Österreichs. Dabei kann das weltweite Suchen nach einer Turnierordnung, die meine Entscheidung irgendwie stützt, kaum hilfreich sein. Wer angestrengt sucht, findet wahrscheinlich aus Gegenbeispiele. Entscheidend ist doch, was bei uns gilt.

Selbst die Spielaufnahme von Oberschöneweide löst bei mir Stirnrunzeln aus. Eine knackige Entscheidung hätte getroffen werden müssen, wenn Oberschöneweide sich geweigert hätte, zu spielen.

Insgesamt ist bereits jetzt ein immenser Schaden für den SK Norderstedt eingetreten. Mit dieser unsicheren Rechtslage werden die Norderstedter kaum neue Spieler motivieren können, die Mannschaft zu stärken. Wie kann eine solche gravierende Entscheidung wochenlang in der Schublade liegen? Oder hat man gehofft, dass Nordertstedt sportlich scheitert?

Nach Agon Neumünster vor 2 Jahren und ihrem denkwürdigen Abstieg aus der Oberliga leidet zum zweiten Mal eine Mannschaft Schleswig-Holsteins unter einer zweifelhaften Entscheidung. Wollen wir denn hoffen, dass das nur ein Zufall ist. Auf jeden Fall wird dieses Thema sowohl auf der Homepage unseres Landesverbands, als auch des Deutschen Schachbundes ignoriert.

Chaos in den Ligen



Wer den Spielfilm „Jurassic-Park“ kennt, hat schon einmal etwas von der Chaos-Theorie gehört. Sie besagt – im weitesten Sinne – dass sich z.B. das Wetter in München ändert, wenn in Oslo ein Blatt vom Baum fällt. Das kann man durchaus auch auf das Liga-Schach übertragen. Und es ist keineswegs so chaotisch, wie es auf den ersten Blick scheint. Erkälten sich z.B. die polnischen Spitzenspieler des Hamburger SK, kann es sein, dass Inselspringer Ratzeburg die Bezirksliga Süd halten kann. Unfug meinen Sie? Keineswegs, wenn man die aktuelle Situation betrachtet.

In der ersten Schach-Bundesliga steht der Hamburger SK 4 Runden vor Schluss auf Rang 13 von 16 Klubs. Das ist der beste Abstiegsplatz. Gehen wir einmal davon aus, dass am Ende der Saison kein Klub auf seinen Startplatz in der erste Liga verzichtet. Somit steigen tatsächlich 4 Mannschaften aus der ersten Bundesliga ab. Der HSK liegt einen Punkt hinter König Tegel, die aber noch gegen den Tabellenletzten aus Remagen punkten können und 2 Punkte hinter Emsdetten, die noch gegen den Vorletzten aus Dresden Punkte holen können. Tegel und Emsdetten spielen auch noch gegeneinander. Vermutlich wird die Abstiegsfrage erst am letzten Spieltag entschieden, wenn der HSK z.B auf den Drittletzten aus Dortmund trifft. Die Lage es HSK ist also nicht hoffnungslos, aber durchaus ernst, sehr ernst sogar. Da trifft es sich keineswegs gut, dass der HSK seinen Spitzenspieler Radoslav Wojtaszek bislang erst zweimal einsetzen konnte und auch zuletzt auf Robert Kempinski verzichten musste.

Für die Anzahl der Absteiger aus der zweiten Bundesliga ist es unwichtig, wie viele Mannschaft aus der ersten Bundesliga in diese Liga absteigen müssen. Es ist festgelegt, dass aus der zweiten Bundesliga Nord immer 3 Teams absteigen müssen. Das liegt an den 10 Oberligagruppen, die ihrerseits ihre Aufsteiger in 4 Zweitligen schieben. Wenn eine Mannschaft aus der ersten Liga in die zweite Bundesliga Gruppe Nord absteigt, ist es allerdings wichtig, wer das ist. Da in den Ligen ab Landesebene keine zwei Mannschaften eines Vereins vertreten sein dürfen, würde der Abstieg des HSK I eine Kettenreaktion auslösen.

Bislang steht keine Mannschaft aus dem Nord-Nord-Bereich in der zweiten Liga auf einem Abstiegsplatz. Damit müssen aus der Oberliga Gruppe Nord 2 Mannschaften absteigen. Aus der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern steigt nach dem aktuellen Stand der SSC Rostock II auf. Dieses Team aus Mecklenburg drängt zusammen mit den Meistern aus Schleswig-Holstein und Hamburg in die Oberliga Nord Nord. Das bedeutet: 3 Aufsteiger kommen in die Oberliga, einer verlässt sie Richtung zweite Liga, macht im Ergebnis zwei Absteiger. Steigt der Lübecker SV I ab, erhöht sich die Zahl der Absteiger auf 3 Mannschaften. Dass die eigene Zweite Mannschaften schon am Tabellenende steht, ist dabei unbeachtlich. Damit kann es durchaus 2 Schleswig-Holsteiner erwischen. Steigt hingegen HSK II ab, muss der weiter vorne platzierte HSK III aus der Oberliga absteigen, was möglicherweise einen Schleswig-Holsteiner retten könnte.

Aus der Landesliga Schleswig-Holstein steigen im Normalfall 3 Mannschaften ab. Bei 2 Absteigern aus der Oberliga erhöht sich die Zahl auf 4 Absteiger. Das wiederum hat Auswirkungen auf die darunterliegenden Verbandsligen. Möglicherweise müssen LSV III und Eutin absteigen. Ob das jetzt speziell für die Verbandsliga Ost tragisch wäre oder generell für alle Verbandsligen, ist noch offen. Bei 4 Absteigern aus der Landesliga wird sich der siebtplatzierte der Verbandsliga Ost aber auf keinen Fall retten können. Alle 4 rauschen in die Bezirksliga Süd. Steigt der HSK dagegen aus der ersten Bundesliga ab, könnte es möglicherweise nur 3 Teams treffen. Und das ist für Inselspringer Ratzeburg (aber nicht nur für sie) durchaus wichtig.

Die Probleme bei der Neusortierung der Verbandsligen (siehe unten) bestehen zusätzlich fort. Bislang habe ich nichts über Lösungsansätze gehört.



Die Reform der Verbandsligen

Nach Bekanntwerden der Reform der Verbandsligen hatten wir vor einigen Monaten folgende Meldung veröffentlicht:

Der Sprung in eine zweigeteilte Liga wird mit einem Zwischenschritt vollzogen. Um von bisher 30 Verbandsligamannschaften auf 20 zu reduzieren, werden die 3 Verbandsligen zunächst auf 8 Teams verkleinert. Und erst danach wird die Zweiteilung nach regionalen Gesichtspunkten vorgenommen. So habe ich die Regelung verstanden:

 
Saison 2011/2012 2012/2013
Bestand zu Beginn der Saison 30 24
Aufsteiger in Landesliga 3 3
Absteiger aus Landesliga 3 3
Zwischensumme 30 24
Aufsteiger aus den Bezirken 6 6
Zwischensumme 36 30
Ziel 24 20
Absteiger aus den Verbandsligen 12 10
Absteiger je Verbandsliga 4 3-4..."

Seit dieser Meldung gab es aber eine wichtige Änderung in der Turnierordnung: Auch der Bezirk Kiel entsendet künftig nur noch eine Mannschaft in die Verbandsliga, so dass die Anzahl der Aufsteiger von 6 auf 5 reduziert wird. Für die laufende Saison bedeutet dies, dass es nur noch 11 Absteiger aus den 3 Verbandsligen geben wird. Welche Konsequenzen sich daraus ergeben, steht nocht nicht endgültig fest. Wahrscheinlich ist, dass das beste siebtplatzierte Team aller drei Ligen die Klasse halten wird. Daraus ergeben sich einige Fragen:

a) Was heißt "bestplatzierte Team"? In der Verbandsliga Ost gibt es nach dem Rückzug von Geesthacht nur noch 8 Runden. Es kann also eine Mannschaft auf Platz 7 mit 8:8 oder 7:9 Punkten landen. Ist das jetzt besser als eine Mannschaft einer anderen Staffel, die 8:10 Punkte erreicht hat? Auf die Brettpunkte kann man nicht schauen, denn auch hier zählt die kampflose Runde rechnerisch mit.

b) Unklar ist gegenwärtig auch, wie die Absteiger aus der Landesliga einsortiert werden. Gehen sie in einen großen Topf oder werden sie der Verbandsliga zugewiesen, in die sie ohne Reform abgestiegen wären? Falls sie in den großen Topf gehen, aus dem dann die Neueinteilung nach regionalen Gesichtspunkten erfolgt, kann es in keiner Verbandsliga mehr als 4 Absteiger geben. Falls es 4 Absteiger aus der Landesliga geben sollte, gibt es lediglich keinen siebtplatzierten Nichtabsteiger. Bei einer direkte Zuordung der Absteiger (wie bisher auch) in ihre Herkunftsligen kann das dann anders aussehen.

c) Die Probleme zu "b" ziehen sich auch nach der Reform fort. Bei 2 Verbandsligan wird es nur noch 2 Absteiger aus der Landesliga geben, mit etwas Pech (wenn 2 Schleswig-Holsteiner aus der Oberliga zurückkommen) auch deren 3. Aber wohin steigen die Mannschaften ab, wenn vor jeder Saison die Ligen nach regionalen Gesichtspunkten neu geschnitten werden? Bei 5 Aufsteigern aus den Bezirksligen müssen auch 5 Mannschaften absteigen. Wie verteilt man das auf 2 Ligen?

Für die Lösung des letzten Problems hat man noch ein wenig Zeit. Zu den ersten beiden Punkten muss allerdings bald eine Klarstellung her. Das kann nicht bis nach Abschluss der Saison warten. Das hat letztlich auch Auswirkungen auf die Bezirksligen usw.



Zum Tod von Volker Ibs

Am späten Sonntag Abend erreichte mich die schreckliche Nachricht, dass der langjährigen Landesturnierleiter Volker Ibs tot in seiner Wohnung aufgefunden worden sei. Ich war grade dabei, Tabellen, Listen und Berichte zu der kurz vorher in Bad Oldesloe durchgeführten Frauen-LEM zu erstellen. Nach dem Erhalt dieser Information war ich nicht mehr in der Lage, meine Arbeiten abzuschließen und allen Interessierten zugänglich zu machen. Geschockt von der Nachricht habe ich sie als eilige Information auf unserer Homepage veröffentlicht und alle weiteren Arbeiten ruhen lassen.

Am darauffolgenden Tag erreichte mich der Anruf eines Verantwortlichen des SK Doppelbauer Kiel mit der Bitte, die Info zunächst wieder aus dem Netz zu nehmen, da der Klub selbst noch keine Gelegenheit hatte, seine eigenen Mitglieder zu informieren. Leider wurde die Bitte auf meinem Anrufbeantworter hinterlassen, den meine Frau erst gegen Mittag abhören konnte. Erst viele Stunden später konnte ich die Nachricht wieder von unserer Homepage nehmen. Mittlerweile ist die unglaubliche Wahrheit aber allgemein bekannt. Ich hoffe, ich habe den arg getroffenen Schachfreunden vom SK Doppelbauer nicht zu viele Probleme bereitet.

Volker Ibs hatte nach meinem Kenntnisstand kein einfaches Leben. Um so erstaunlicher durfte ich erleben, mit welcher Leichtigkeit er Lösungen für unterschiedlichste Probleme bei der Hand hatte. Auf den Einwand „So leicht kannst du es dir aber nicht machen!“ folgte nicht selten „Warum nicht?“ und wenn man dann innehielt, konnte man seine Gegenfrage häufig nicht fundiert beantworten. Volker war treibende Kraft bei Gründung des SC Meerbauer Kiel und als es zum internen Streit kam, schuf er zusammen mit Wulf Hielscher und anderen Gleichgesinnten den SK Doppelbauer Kiel. Alles hatte Hand und Fuß, vielleicht gelegentlich etwas wuselig, aber sie hatten Erfolg. Und nach dem viel zu frühen Tod von Wulf hatte Volker einen nicht geringen Anteil daran, dass es mit dem Klub weiterging. Wulf und er hatten eine seltene Gabe: Nicht nur selbst Hand anzulegen, wenn etwas getan werden musste, sondern sie konnten andere Menschen begeistern, mitzuarbeiten und sie konnten diese Menschen auch ihre Arbeit tun lassen. Diese Gabe ist nicht vielen Menschen gegeben.

Ich kann verstehen, dass den Verantwortlichen des SK Doppelbauer Kiel momentan die Worte fehlen, um auszudrücken, was ihnen, dem Verein und uns allen verloren gegangen ist. Volker konnte Mitstreiter für die Jugendarbeit im eigenen Klub gewinnen, aber er selbst leitete mehrere Schach-AG’s und dafür benötigt man Zeit. Zeit zu Tageszeiten, in denen die meisten Menschen einer fest vorgeschriebenen Arbeit nachgehen. Was sein Ableben für das Schulschach in Kiel und damit für das Jugendschach in seinem Verein und im gesamten Bezirk Kiel bedeutet, vermag ich noch nicht abzusehen.

Volker hatte noch so viele Pläne. Es ist auf den Tag genau 3 Wochen her, dass wir beide uns am Rande der LJEM in Neumünster ausgetauscht haben. Er prophezeite eine Großoffensive seines SK Doppelbauer in der Landesliga, eine Konsolidierung und stetige Verstärkung der ersten Damenmannschaft, sowie einen Angriff auf die momentane Übermacht der Jugendmannschaften aus Lübeck und dem Bezirk Süd. Er wollte mir Kurzinfos zu den Kämpfen seiner Klubmannschaften geben, damit ich diese in meine Analysen der jeweiligen Spieltage einbaue. Er wollte in Kiel Überzeugungsarbeit leisten, damit auch eine Sonntags-Bezirksliga eingerichtet wird, er wollte, er wollte.... Und wenn er dazu in der Lage gewesen wäre, dann wäre es nicht bei dem Vorhaben geblieben.

Ich selber war - zermürbt von vielen Rückschlägen - kurz davor, meine schachlichen Aktivitäten auf ein Minimum zurückzufahren. Gestern hatte ich Zeit, über meine Gespräche mit Volker nachzudenken. Und heute habe ich schon einmal eine Jugendmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet und meine Arbeit als Vereinsvorsitzender und Mannschaftsführer unserer ersten Mannschaft wieder aufgenommen. Ich werde dem Jugendschach und dem Schach in Schleswig-Holstein nicht ansatzweise das bieten können, wozu Volker in der Lage war. Aber vielleicht finde ich andere, die sich seiner und seiner Ideale erinnern, damit die Lücke, die Volker Ibs mit seinem Ableben reißt, keinen Dammbruch verursacht.

Aber uns fehlen Volker, das tust du jetzt schon.



Die Neuordnung der Ligen

Nun ist es soweit! Nach vielen Überlegungen, Vorschlägen und Sitzungen kehrt man zurück zu einer zweigeteilten Verbandsliga. Ich will hier nicht alles aufzählen, was dafür oder was dagegen spricht. Dagegen spricht sicherlich, dass die neuen Mitglieder dieser neuen Verbandsliga weitere Fahrstrecken zu absolvieren haben. Allerdings trifft das überwiegend nur die Mitglieder aus den Bezirken Süd und Lübeck, denn bereits jetzt musste z.B. Elmshorn nach Kiel fahren (oder umgekehrt); oder Husum nach Kiel. Nun ist es sicher angenehmer für die Elmshorner, nach Kiel zu fahren, als z.B. nach Geesthacht oder Lauenburg, aber insgesamt wird die Fahrerei doch weniger, denn viele Teams werden sich in den Bezirksligen wiederfinden.

Das ist aus meiner Sicht das Positive: Die Bezirksligen werden gestärkt, auch die Bezirks-klassen werden nicht länger das Auffangbecken gestrandeter Mannschaften sein. Die Bezirke werden aber neue Probleme zu beheben haben. Im Süden ist man bereits dabei, sich auf die neue Situation einzustellen und mit Lübeck zu kooperieren. In Kiel und anderswo wird man sehen müssen, wie die Probleme mit den Spieltagen behoben werden. Einige der kleineren Vereine haben etliche Spieler in ihren Reihen, die werktags nicht spielen können oder wollen. Die Bezirksliga Kiel spielt jedoch nur unter der Woche. Ich halte das für anachronistisch, denn wer aufsteigen will, muss sich anpassen und auf den Sonntag wechseln. Warum also nicht gleich? In Süd/Lübeck wird dies voraussichtlich so aussehen, dass die einheitliche Bezirksliga sonntags spielt und eine besondere Liga werktags.

Der Sprung in eine zweigeteilte Liga wird mit einem Zwischenschritt vollzogen. Um von bisher 30 Verbandsligamannschaften auf 20 zu reduzieren, werden die 3 Verbandsligen zunächst auf 8 Teams verkleinert. Und erst danach wird die Zweiteilung nach regionalen Gesichtspunkten vorgenommen. So habe ich die Regelung verstanden:


Saison 2011/2012 2012/2013
Bestand zu Beginn der Saison 30 24
Aufsteiger in Landesliga 3 3
Absteiger aus Landesliga 3 3
Zwischensumme 30 24
Aufsteiger aus den Bezirken 6 6
Zwischensumme 36 30
Ziel 24 20
Absteiger aus den Verbandsligen 12 10
Absteiger je Verbandsliga 4 3-4


Wenn ich das so richtig verstanden habe, werden das anstrengende Runden. M.E. sollte man die Zahl der Aufsteiger aus den Bezirken in der Saison 2012/2013 besser durch Ausscheidungskämpfe reduzieren, als bei 8er-Feldern die Hälfte der Mannschaften absteigen zu lassen. Da wäre es plötzlich interessant, im kommenden Jahr abzusteigen, weil es vermutlich einfacher ist, in die neue zweigeteilte Verbandsliga aufzusteigen, als vierter im 8er-Feld zu werden und die Klasse zu halten.

Spannend wird die Einteilung „nach regionalen Gesichtspunkten“. Bad Segeberg in den Norden und Hessenstein in den Süden?? Nichts gegen die in der letzten Saison so aufopfe-rungsvoll kämpfenden Hessensteiner, aber ich fahre aus Bad Oldesloe lieber nach Bad Segeberg, als nach Kiel (wenn wir denn die Klasse halten sollten).

Es muss sich auch zeigen, welche Auswirkung das gegenwärtige Kräfteverhältnis der Ligen auf die Neueinteilung hat. Der Norden und der Westen bringen zusammen mit Kiel regelmäßig die stärkeren Aufsteiger in die Landesliga, wobei die Leistungsdichte im Osten um einiges höher ist, als in den anderen Landesteilen. So liegt der DWZ-Schnitt der eingesetzten Mannschaften in der Verbandsliga Nord und der Verbandsliga West bei jeweils 1775 Punkten, im Osten aber bei 1866 Punkten. DWZ-stärkster Aufsteiger ist dagegen Wrist/Hohenlockstadt mit 1960 Punkten, aber selbst der liegt unter dem jeweiligen DWZ-Schnitt der Mannschaften der Landesliga auf den Plätzen 1-7. Der Auslesevorgang wird aber auch hier vieles regulieren.

Ich begrüße diese Änderung und glaube, dass die Ligen unter der Landesliga gestärkt werden. Die Schritte zwischen den einzelnen Ligen werden nicht mehr so riesig sein.



Schach ist Wintersport ??? !!!

Bevor ich das Turniergeschehen des Dezember-Monatsblitz der SF Tangstedt etwas näher betrachte, möchte ich hier an dieser Stelle mal auf ebenso wichtige Begleitumstände etwas eingehen:

Wer von damaligen Landesfunktionären/Bundesfunktionären des DSB hat eigentlich bestimmt, das Schach = WINTERSPORTART ist und saisonal in der Zeit von ca. Oktober - Mai stattfindet und damit ein Großteil der Saison mit ärgsten winterlichen Witterungsverhältnissen zu kämpfen ist???

Warum kann das wie z. B. Beachvollyball nicht während der schönen Frühjahrs- oder gar Sommermonate stattfinden, wenn auch die Anreisemöglichkeiten und die Straßenverhältnisse bestens sind???

Und jedes Jahr auf‘s neue gibt es natürlich auch damit verbundene Unannehmlichkeiten betreffend der Wahrnahme/Anreise von/zu Schach-Veranstaltungen. Aber irgendwie scheint niemand daraus lernen zu wollen...

Ich selbst hatte schon so manche unsichere und abenteuerliche Anreise und erst letztens hatte ich kürzlich zweimal aufeinander folgend winterlich sehr erschwerte Anreise-Bedingungen, die die offensichtliche Frage aufwerfen, ob sich all diese Strapazen für die Gefährdung von Leib und Seele überhaupt lohnen.

So geschehen zur 3. Runde des Bad Oldesloer Stadtpokals, bei dem ich mit der öffentlichen Buslinie von Henstedt-Ulzburg nach Bad Oldesloe unter 2 1/2 Stunden Gesamtzeit gar nicht erst ankam, weil der (noch mit Sommerreifen!!! ausgestattete Bus) nicht über die vereiste Autobahnbrücke bei Bad Oldesloe kam und auch stundenlang weder die Straße für den Gegenverkehr gesperrt wurde noch die Stellen von der Stadt Bad Oldesloe gestreut wurden. Ein einziges Desaster, schreib ich euch hier!!!

Es grenzt schon fast an ein Wunder, das es dann doch noch ein (anderer! nicht HVV-betriebener!) Autokraft-Bus über die unsichere Brücke bis in die Innenstadt von Bad Oldesloe schaffte..

Das 2. Erlebnis hatte ich als Turnierleiter von den SF Tangstedt am Donnerstagabend, dem 2. Dezember 2010. Bei arg winterlichen Verhältnissen machte ich mich per PkW (hier fuhren nicht einmal mehr öffentliche Verkehrsmittel zum Spielort!) aus Henstedt-Ulzburg nach Rade, um dort die Absolvierung des ausgeschriebenen Dezember-Monatsblitz-Turnieres zu gewährleisten.

Ganz ehrlich: wie verrückt muss man sein, solche winterlichen Strapazen auf sich zu nehmen, um in entfernter (und nicht näherer!) Umgebung derartige Veranstaltungen zu gewährleisten??? Aber was macht man nicht alles als Funktionär bzw. Turnierleiter, um die Leute bei Laune zu halten.

Rein vom gesunden Menschenverstand aus betrachtet, macht das jedenfalls wirklich keinen Sinn.

Aufgrund der beiden letzten Anreiseerlebnisse kann ich jeden Schachfreund verstehen, der lieber gemütlich einen Schachverein in seiner Nähe aufsucht, den er sicher mit kurzweiligen (und nicht umständlichen!) öffentlichen Verkehrsmitteln oder gar fußläufig erreichen können, statt teilweise eine Stunde oder noch viel länger durch die Gegend zu irren, um seinem Hobby nachzugehen.

Und da Schach vermutlich, aus Ignoranz oder warum auch immer, Wintersport-Art bleiben wird, wird sich dieses jährliche Chaos leider auch immer wiederholen. Das macht mich jetzt doch etwas nachdenklich, auch was meine schachliche Zukunft angeht. Fakt ist jedenfalls, ich habe einfach wenig Lust, bei solchen winterlichen Verhältnissen für mein Hobby (nicht Beruf!) zig KM durch die Welt zu reisen.



Neuregelungen

Der Herbstbezirkstag des Bezirks Lübeck erbrachte einen weiteren gewaltigen Schritt in Richtung einer Fusion der Bezirke Lübeck und Süd. Von einer Fusion spricht man noch nicht gerne, es bleibt bei „enger Kooperation“. Eine simple Fusion wird es vermutlich auch gar nicht geben, denn die dann entstehende Größe des Bezirks (und die zurückzulegenden Strecken bei einem einfachen Bezirksligakampf) wären enorm. Alles ist Teil einer Neuordnung, die sich immer konkreter abzeichnet.

Was steht uns ins Haus? Die Bezirke Süd und Lübeck führen bereits eine gemeinsame Jugendliga. Die Bezirksklasse und die Bezirksliga sind für beide Bezirke durchgängig, d.h. es dürfen auch Mannschaften nur eines Bezirks aufsteigen. In die Verbandsliga steigen aber nur die jeweils bestplatzierten Mannschaften eines Bezirks auf. Auch wenn z.B. 2 Lübecker Klubs vorne stehen, würde der zweite Lübecker Klub dem besten Süd-Klub Platz machen müssen.

Bei den Erwachsenen wird dies wie folgt aussehen: (Auszug aus dem jüngsten Rundschreiben des Bezirksturnierleiters Lübeck):
„In der Saison 2011/12 soll eine gemeinsame Meisterschaft mit dem Bezirk Süd angeboten werden. In dieser, dann gemeinsamen, Meisterschaft wird es eine Bezirksliga mit zwei Untergruppen geben. Die eine spielt sonntags, die andere wochentags. Jeder Verein ist berechtigt, beliebig viele Mannschaften für diese Ligen zu melden. Eine weitere Mitwirkung in unteren Spielklassen bleibt davon unberührt. Der Sieger der Sonntagsliga steigt in die Verbandsliga Ost auf. Der Zweite der Sonntagsliga macht einen Stichkampf gegen den Sieger der Wochenliga um den zweiten Aufsteigerplatz.“

Damit wird es auch Vereinen des Bezirks Süd ermöglicht, auf einen Wochentag als Spieltag auszuweichen. Zudem tritt man in Lübeck mit 6er-Teams an. Vermutlich wird es aber dazu führen, dass sich mehr als 10 Klubs für die Sonntags-Bezirksliga melden. Dazu muss es dann im Vorfeld geeignete Regeln geben. Ggf. kann man zumindest in einer Saison auch mit bis zu 12 Mannschaften spielen. Das muss sich dann gesundschrumpfen.

Diese Regelung sieht vernünftig aus und trägt insbesondere den rückläufigen Teilnehmerzahlen an Mannschaften in Lübeck Rechnung. Dieser Regelung muss nun noch die Bezirksversammlung des Bezirks Süd zustimmen. Das dürfte aber unproblematisch sein, weil hierzu bereits auf der letzten Versammlung die Zustimmung signalisiert wurde.

Was gibt es noch? Der Bezirk Kiel wird vermutlich seinen zweiten Aufsteiger verlieren. Zuletzt gab es bereits große Probleme, diesen 2. Aufstiegsplatz zu besetzen, was zu dem Kuriosum „Hessenstein“ führte: Ein Aufstieg durch 2 Klassen in einem Rutsch. Aber dabei wird es nicht bleiben. Die 3-geteilte Verbandsliga ist ein Kunstprodukt, dass viele Probleme brachte. Zudem wurden die Bezirke geschwächt. Künftig (wann??) wird es vermutlich unterhalb der Landesliga nur noch 2 Verbandsligen geben und nur noch 4 Bezirksligen. Wie hier die Schneidungen vorgenommen werden, wird man sehen. Die Reduzierung von 30 Verbandsliga-Teams auf 20 Mannschaften wird kaum in einem Jahr möglich sein. Auch hier wird es eher eines Zwischenschritts bedürfen. 30 >>> 24 >>> 20 wäre eine Lösung, um auch den unterschiedlichen Spielstärken der Bezirke gerecht zu werden. Ich bin guter Dinge, dass die Entscheidungsträger eine vernünftige Lösung finden werden, auf dem richtigen Weg sind sie jedenfalls.



Die Regelungswut der Schachspieler

Wie wir in unserer Betrachtung der Oberliga Nord-Nord bereits geschildert haben, enthält die Turnierordnung zum Thema kampflose Ergebnisse zumindest einen fragwürdigen Passus. Frank Hagenstein hat die Fragwürdigkeit des angesprochenen Punktes noch um einen weiteren Aspekt ergänzt. Dieser Gesichtspunkt zeigt, dass das ängstliche Ringen der Schachfunktionäre um ein Höchstmaß an sportlicher Fairness auch nach hinten losgehen kann.

Zum Ablauf der Vorkommnisse in Neukloster teilte uns Frank Hagenstein (Agon Neumünster) folgendes mit:

„Jörg Harm, mein Mannschaftsführer, teilte mir mit, er habe den Schiedsrichter kurz nach Aufnahme des Kampfes darauf hingewiesen (vorher hatte das offenbar niemand bemerkt) (Anm. der Red.: ..auf den Einsatz des Spielers Anibar...). Der Schiedrichter habe dies zum Anlass genommen, bei TL Kohlstädt anzurufen, um sich davon zu überzeugen, dass Anibar nicht spielberechtigt ist. Kohlstädt habe dem Schiri mitgeteilt, der Kampf sei mit 8:0 für uns zu werten. Von dieser Aussage erlangte neben dem Schiri auch Jörg Kenntnis. Der Schiri bat Jörg darum, dies geheim zu halten, um eine Beeinflussung der Spieler zu verhindern. Ob Jörg meinen Mannschaftskameraden etwas mitteilte, habe ich nicht hinterfragt (wie ich ihn kenne, wohl eher nicht). Jedenfalls hat zumindest Jörg eine klare Gewinnstellung gehabt...

Was die Erfolgsaussichten (Anm. der Red.: ...eines Protestes...) angeht, so bin ich mir - wie bereits geschrieben - nicht so sicher. Ob wir tatsächlich ein Rechtsmittel einlegen, ist aber auch eine Frage der Finanzen. Denn es soll wohl die Zivilprozessordnung gelten. Jörg teilte mir mit, dass lt. Kohlstädts Aussage die Sache bis zu 1.500 EUR (!!) kosten kann. Das kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber das würde unseren Etat sprengen (das gilt wohl für alle anderen Mannschaften, die nicht in der Bundesliga spielen oder Sponsoren haben).“

Den Grund für einen möglichen Protest Agons hat Frank wir folgt beschrieben:

„Die Turnierordnung regelt, dass Pinneberg kein Nachteil aus der Wertung des Kampfes Neukloster II - Agon mit 0 : 8 am grünen Tisch erwachsen darf. Davon ausgehend, dass Pinneberg benachteiligt ist, hat Turnierleiter Kohlstädt entschieden, dass die Brettpunkte, die Pinneberg und Agon gegen Neukloster II erzielt hat, nach der Turnierordnung zu streichen sind. Das führte dazu, dass Pinneberg in der (bisherigen) offiziellen Abschlusstabelle mit 30,5 Brettpunkten vor Agon mit 26,5 Brettpunkten steht und somit nicht abgestiegen ist (6. Platz Schwerin, 7. Platz Pinneberg, 8. Platz und damit Absteiger Agon).

Ob sich Pinneberg zu Recht auf einen Nachteil berufen kann, ist u.E. mehr als zweifelhaft. Das liegt daran, dass Pinneberg bei jedem Ergebnis, das nicht am grünen Tisch zustande gekommen wäre, abgestiegen wäre:

1. Hätte Neukloster II den Spieler Anibar nicht eingesetzt und regulär gegen Agon gewonnen oder wäre der Kampf 4 : 4 ausgegangen, wäre Pinneberg neben Agon abgestiegen. Neukloster wäre in der Oberliga geblieben.

2. Hätte Agon regulär gewonnen, hätten die Brettpunkte entschieden, wer absteigt. Bei jedem Szenario wäre Pinneberg aber abgestiegen.

Szenario a) Agon hätte 4,5:3,5 oder 5:3 gewonnen.
==> Absteiger wären Pinneberg, Agon und KSG/Meerbauer gewesen.
Szenario b) Agon hätte 5,5:2,5 oder höher gewonnen.
==> Absteiger wären Pinneberg, Neukloster II und KSG/Meerbauer gewesen.

Daraus folgt, dass Pinneberg nicht benachteiligt ist, sondern sogar einen Vorteil hat, denn die einzige Chance für Pinneberg, die Klasse doch noch zu halten, ergibt sich durch eben diese Entscheidung am grünen Tisch. Pinneberg darf keinen Nachteil haben, einverstanden. Aber ist es gerechtfertigt, dass Pinneberg sogar ein Vorteil aus dieser Entscheidung erwächst? Benachteiligt ist dadurch u.E. in Wahrheit Agon, denn wenn der Spieler Anibar nicht eingesetzt worden wäre, hätten wir theoretisch gewinnen und damit die Klasse ggf. halten können. Darauf, dass dies sportlich unwahrscheinlich gewesen wäre, kann es bei der Frage des Vor- oder Nachteils nicht ankommen.

Vor diesem Hintergrund überlegen wir, die Entscheidung des Turnierleiters anzugreifen. Wir denken, mit dieser Argumentation gute Chancen zu haben, die Klasse doch noch zu halten. Allerdings konnten wir innerhalb der Mannschaft noch keinen Konsens erzielen, ob wir uns womöglich auf diese Weise retten wollen. Denn sportlich ist es sicher gerechtfertigt, dass wir in der nächsten Saison in der Landesliga spielen. Jedenfalls zeigt dies, dass die Regelung in der Turnierordnung der Überarbeitung bedarf.“

Anm. der Red.:
Die Regelung, andere Mannschaften durch den kampflosen Sieg nicht über Gebühr zu benachteiligen, ist mit der heißen Nadel gestrickt, bzw. nicht zu Ende gedacht. Es stellt sich zudem die Frage, ob die Schachspieler das Thema Fairness nicht vielmehr überstrapazieren. Wir erinnern hier an die unsägliche und Gott sei Dank gekippte Regelung der Stichkämpfe bei Mannschaftspunktgleichheit. Otto Rehagel ist es einmal "gelungen" in der Fußballbundesliga 4 Ausländer einzusetzen. Sein Team verlor am grünen Tisch 0:2 und niemand ist auf die Idee gekommen, das Torverhältnis im Vergleich zu anderen Mannschaften zu bereinigen.

Ein weiterer Punkt stößt uns aber zusätzlich auf:
Die Anwendung der Kostenregelung der ZPO bei Streitigkeiten über die Turnierordnung. Da hätte man sich auch gleich auf die päpstliche Unfehlbarkeit berufen können...



Karenzzeit - muss das noch sein?

Was ist die Karenzzeit? Es gibt allgemeine Beschreibungen aus dem Wirtschaftsleben, insbesondere in Verbindung mit der Wirkung von Versicherungen. Das hat mit dem Begriff Karenzzeit im Schach aber nichts zu tun.

Unsere Ligapartien sind auf Landesebene alle auf Sonntags 10.00 Uhr angesetzt. Kommt man erst um 11:01 Uhr ans Brett, ist die Karenzzeit abgelaufen, man hat verloren. Wer um 10:30 Uhr erscheint und der Gegner hat die Uhr in Gang gesetzt, hat dann halt weniger Restbedenkzeit. Diese erste Stunde bezeichnet man bei uns als Karenzzeit.

In der 1. Schachbundesliga wurde die Karenzzeit auf 30 Minuten herabgesetzt. In der 2. Schachbundesliga wurde die Karenzzeit zu Beginn der neuen Saison zunächst gänzlich abgeschafft. Nach unseren jüngsten Informationen wurde dies aufgrund eines Formfehlers bei der Beschlussfassung aber wieder aufgehoben. Bei einigen Turnieren wurde die Karenzzeit ebenfalls bereits gänzlich abgeschafft.

Für die Karenzzeit spricht, dass bei Ligapartien und weiten Anreisen die Fahrzeit nicht immer genau kalkuliert werden kann. Wird es knapp, muss der Fahrer nicht unter Missachtung aller Vorschriften und (physikalischen) Gesetzen versuchen, die Reststrecke in halsbrecherischer Weise hinter sich zu bringen. Alles geht etwas entspannter zu.

Gegen die Karenzzeit spricht m.E. aber erheblich mehr:

1. Die Karenzzeit verlagert nur das Zeitproblem um eben diese Zeit. Es gibt nicht wenige Wettkämpfer, die es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen.

2. Es hat in der Vergangenheit auch Fälle gegeben, in denen das Zu-Spät-Kommen als psychologische Kriegsführung genutzt wurde. Kommt mein Gegner noch? Bekomme ich einen kampflosen Punkt? Nur noch 30 Minuten und dann... So ein Mist, er ist doch noch ans Brett gekommen.

3. Häufig wird der Wartende auch dadurch unter Druck gesetzt, dass er insbesondere ohne Schiedsrichter unsicher ist, ob er die Uhr in Gang setzen darf oder ob das als Unsportlichkeit ausgelegt wird, dabei ist es sein Gegner, der sich unhöflich und unsportlich verhält (sicher gibt es auch Ausnahmen).

4. Wer bereits insbesondere bei Punktspielen weiß, dass es mit der Zeit knapp werden könnte, kann rechtzeitig vor dem Kampf verlangen, dass die Startzeit um bis zu 60 Minuten verlegt wird.

5. Wir begeben uns mit der Karenzzeit auf das Niveau des Kneipensports. Man stelle sich einmal vor: Volles Fußball-Stadion, aber die eine Mannschaft tritt nur mit 9 Spielern an. Die anderen haben grade aus dem Hotel angerufen. Sie essen noch auf und kommen etwas später, aber fangt schon mal an!

6. Wir könnten endlich das leidige Problem des Freilassens von vorderen Brettern aus der Welt schaffen: Spielen können nur die, die zur festgelegten Startzeit vor Ort sind und die Anwesenden müssen aufrücken. Na gut, dann gäbe es keine Strafgelder für freigelassene Bretter mehr, aber ich hoffe, das der Haushaltsplan nicht an dieser Position hängt. Außerdem: welchen Grund gibt es eigentlich, die Strafgelder nur für das Freilassen eines der ersten 4 Bretter zu verhängen? Aus taktischen Gründen wurden und werden auch Bretter freigelassen, weil man so das Aufrücken aus unterklassigen Mannschaften vermeiden kann.

Ich weiß auch, dass der, der im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen sollte, aber man kann sein eigenes Verhalten ja auch schlecht finden; nur, wenn es keine Konsequenzen nach sich zieht, dann wird sich bei uns nichts ändern. Zum Eingewöhnen könnte man meinen Hinweis aus der Tz 6 modifiziert aufgreifen: Verkürzung der Karenzzeit auf zunächst 15 Minuten, wobei die Mannschaft in Unterzahl komplett warten muss, so dass sich das Zu-Spät-Kommen auch bei den Mitspielern auswirkt. Um 10:15 Uhr spielen dann aber wirklich nur die, die vor Ort sind und die müssen aufrücken.



Bin ich ein Dinosaurier?

Der Stein des Anstoßes für eine heftige Reaktion aus Schwarzenbek war meine verbale Attacke zum Personaleinsatz in den Mannschaften des Klubs am 8. Spieltag. Was war passiert?

Nach einer Erklärung des Klubvorsitzenden hatte der SK Schwarzenbek erhebliche Probleme, am 26.4.2009 seine 3 Mannschaften (Landesliga, Bezirksliga und Kreisklasse) voll zu bekommen. Auf Bezirks- und Kreisebene standen von 20 gemeldeten Spielern nur 11 Spieler für einen Einsatz zur Verfügung (für 12 Bretter). Aus den ersten 8 gab es ebenfalls eine Absage, ein weiterer Spieler war erkrankt, hoffte aber, am Spieltag trotzdem die Mannschaft unterstützen zu können. Letzteres ist dann doch gescheitert.

Der Klub stand vor dem Problem, dass es nach der Turnierordnung verboten ist, Punktspiele der letzten beiden Runden zu verlegen (was ich auch als Verbot eines Vorziehens verstehe). Diesen Passus hatte ich in meiner ersten überheftigen Reaktion schlicht übersehen. Die Landesligamannschaft aus Schwarzenbek hatte den Klassenerhalt fast gesichert, die zweite Mannschaft stand kurz vor dem Staffelsieg und damit vor dem Aufstieg in die Verbandsliga und die dritte Mannschaft hätte u.U. noch den Sieg in der Kreisklasse erreichen können. Die Verantwortlichen aller drei Mannschaften entschieden sich dann dafür, die zweite Mannschaft in der stärkst-möglichen Aufstellung spielen zu lassen, was dem dritten Team zwar ein Brett kostete, aber nach der Aufstellung nicht chancenlos zurückließ. Bei der ersten Mannschaft hoffte man auf den Einsatz des erkrankten Spielers und ein kleines Wunder.

Die dritte Mannschaft erreichte gegen den Tabellenführer mit 3 Spielern ein 2:2, was den Staffelsieg dem Gegner überließ. Die zweite Mannschaft gewann ihren Kampf überlegen mit 6,5:1,5, was man vorher so nicht eingeschätzt hatte und die erste Mannschaft verlor mit nur 6 Spielern 3,5:4,5. Das Pikante: Der Gegner aus Flensburg war fast schon abgestiegen und brauchte unbedingt diesen Sieg. Jetzt scheint ihr Klassenerhalt greifbar nah und die Schwarzenbeker haben sich selbst wieder in die Nähe des Abstiegs geschoben. Sie können ihm aus eigener Kraft aber entgehen (wenn nicht auch der letzte Spieltag wieder diese Aufstellungssorgen mit sich bringt). Die Liga-Welt in Schleswig-Holstein wurde durch die überraschende Niederlage der Schwarzenbeker ganz schön durcheinandergewirbelt.

Was wäre die Alternative gewesen? Geht man davon aus, dass von den 11 ausgefallenen Spielern niemand noch kurzfristig doch noch die bedrohliche Lage hätte entschärfen können, dann hätte eine Spielerverschiebung zu Lasten der dritten Mannschaft vorgenommen werden können. Jeder, der das jetzt liest, mag überlegen, wie er sich in dieser Lage verhalten hätte.

Ich hätte mich für die Alternative 2 entschieden und im Zweifel die dritte Mannschaft komplett geopfert. Aber vielleicht bin ich ein Dinosaurier? Die erste Mannschaft ist das Aushängeschild eines Klubs. Das Team durch das Freilassen gleich 2er-Bretter in Gefahr zu bringen, halte ich für grundsätzlich falsch, zumal dies nicht nur für den eigenen Klub von Bedeutung war. Stimmt man mit den getroffenen Entscheidungen überein, dann muss man zwangsläufig auch die bestehenden Regelungen zu den Bußgeldern beim Freilassen einzelner Bretter kritisieren. Durch die Bußgeldregelung wollte/will man erreichen, dass einzelne Bretter nicht absichtlich aus taktischen Gründen freigelassen werden. Man will die Teams zwingen, aufzurücken. Die Taktik endet aber nicht in der einzelnen betroffenen Mannschaft!

Der möglichen inhaltlichen Zustimmung zur Entscheidung der Schwarzenbeker Schachfreunde folgt dann die Festsetzung zweier Bußgelder: freigelassenes Brett 3 in Mannschaft 1 und freigelassenes Brett 1 in Mannschaft 3. Stimmt man der Entscheidung zu, warum dann das Festsetzen der Bußgelder? Was will/wollte man mit der Regelung eigentlich erreichen? Wie anders hätten die Schwarzenbeker hier dann reagieren sollen? Besonders deutlich wird dies bei der Geldbuße für die dritte Mannschaft. Der Spieler an Brett 4 der dritten Mannschaft ist der letzte Spieler auf der Meldeliste. Eine ähnliche Situation gab es zeitgleich in Bad Segeberg. Mannschaft IV der Segeberger SF ließ alle Spieler aufrücken und Brett 4 frei, konnte da aber keinen Spieler benennen, was dann auch vom Spielleiter gerüffelt wurde (ohne Sanktionierung). Folge: Die regelkonforme Mannschaft aus Schwarzenbek zahlt ein Bußgeld, die Mannschaft aus Bad Segeberg hält sich an die Fairness-Regel, wird aber gerüffelt. Hier mutiert die Bußgeldregelung zu einer Art Ablasshandel.

Vor etlichen Jahren wurde die Entscheidung getroffen, das absichtliche Freilassen von Bretter zu ächten. „Aufrücken“ wurde zur Fairness-Regel. Die freiwillige Selbstkontrolle hat - wie leider fast immer in diesem unseren Land - nicht funktioniert, weshalb mehrheitlich Sanktionen beschlossen wurden. Steht man zu dieser Vorgabe, dann bitte konsequent. Lässt man Ausnahmen zu, dann bitte keine Vorwürfe gegenüber anderen und weg mit den Bußgeldfestsetzungen.

Ich stehe grundsätzlich zu der festgelegten Regel. Gleichwohl habe ich mich entschlossen zu den nächsten Sitzungen auf Landes- und Bezirksebene, die dazu Entscheidungen treffen können, Änderungsanträge zu den Bußgeldregelungen einzubringen. Mal sehen, was sich dort im Zuge der Diskussion so ergibt.



Der Rückzug<

Die Jugendligen des Bezirks Süd leiden seit Jahren unter Rückzügen von Mannschaften oder Aufstiegsverzichten. Häufig sind es dritte oder gar vierte Mannschaften, die vor Saisonbeginn zusammengestoppelt wurden und die dann im Laufe der Saison wieder auseinanderbrechen. In einigen Fällen (so jüngst geschehen in Eutin) bricht die gesamte Jugendarbeit zusammen, weil die Verantwortlichen die Arbeit nicht mehr leisten wollen oder können und andere sich dazu nicht berufen fühlen. Ihnen ist es wichtiger, 1-2x wöchentlich Klötzchen über das Brett mit den 64 Feldern zu schieben, als die Existenz des Vereins auch zukunftsfähig zu erhalten. Warum jetzt aber der Rückzug des SSV Ratzeburg 04?
Dazu bedarf es aus unserer Sicht auch eines Blicks auf die Schachszene in Ratzeburg. Außenstehende reiben sich verwundert die Augen (oder sie haben es getan). Mit Phönix Ratzeburg, Inselspringer Ratzeburg und SSV 04 Ratzeburg tummeln sich gleich drei Schachvereine in einem Ort, dessen Einwohnerzahl selbst einem einzigen Verein Existenzprobleme bereiten würde. Nichteingeweihten sind Einzelheiten nicht bekannt, die zur Gründung der Konkurrenzvereine geführt haben. Der etablierte Verein wirkt steif, in seiner Entwicklung festgefahren. Eine Situation, in der sich viele kleinere Vereine befinden. Wenn es bei ihnen keinen Ruck gibt, dann kann man regelmäßig anhand der Geburtsjahrgänge der Mitglieder die mittlere Verfallszeit des Vereins errechnen. Bad Oldesloe bildet da keine Ausnahme.

Gehen wir einmal davon aus, dass sich die Funktionäre des etablierten Vereins nicht mit den neuen Ideen eines Visionärs anfreunden konnten. Es kommt zum Streit und die Ortsgebundenheit des Visionärs schließt den Anschluss an einen anderen Verein in der Umgebung aus. Ergo wird ein Konkurrenzverein gegründet, der von Haus aus aber auf wackeligen Beinen steht. Das Wohl und Wehe dieses Vereins ist von einer einzigen Person abhängig. Dass das passiert, ist bedauerlich, aber durchaus nachvollziehbar. Aber die Gründung eines dritten Vereins? Da hätten sich doch wenigstens die Macher beider Revoluzzer-Vereine zusammenschließen können?! Dass das ebenfalls gescheitert ist, lässt eher auf ähnlich starre Haltungen schließen, wie man sie beim etablierten Verein vorzufinden meint. Damit kann man sich selber Denkmäler setzen, der Sache – hier dem Schachspielen – tut man allerdings keinen Gefallen.

Auch aus den Kämpfen mit dem Bezirks- und dem Landesverband wegen Kleinigkeiten kann man nur den Schluss ziehen, dass das Schachspiel nicht wirklich das zentrale Thema bei den Vereinsgründungen war. Den einen Verein gibt es nur noch auf dem Papier. Nicht einmal für eine 4er-Mannschaft hat es noch gereicht. Jetzt der Abgesang des zweiten Vereins.
Unter der Saison wurden die verbliebene Jugendmannschaft und die Erwachsenenmannschaft, die allerdings auch weitestgehend aus Jugendlichen bestand, zurückgezogen. Als Begründung wurde die permanente Benachteiligung genannt. Huch…? Was ist denn jetzt schon wieder passiert??

Der jüngste Vorfall: In der Kreisklasse Süd, der absolut untersten Spielklasse, die mit 4er-Mannschaften spielt und in der es nicht um Auf- und Abstieg geht, sondern alleine um das Schachspielen, hat die Gastmannschaft am 30.11. das Spiellokal des SSV Ratzeburg 04 offenbar zwar gefunden, nicht jedoch die Räumlichkeiten, in denen der Wettkampf stattfinden sollte. Man ist unverrichteter Dinge nach Hause gefahren, nachdem man noch via Telefon versucht hat zu retten, was zu retten ist. Der Bezirksverband hat nunmehr angeregt, den Wettkampf zu wiederholen. Dies scheint dem SSV nicht zu gefallen. Man versucht, darzulegen, dass man alles unternommen habe, um die Gastspieler zu leiten. Offenbar will man lieber kampflos 4:0 gewinnen, als ein Kräftemessen am Brett zuzulassen. Wem soll das nützen, dem eigenen Ego?

Das Nachfolgende ist eine grobe Unterstellung von mir:
Der Vereinsfürst des SSV führt eine Fehde mit dem Turnierleiter des Jugend-Südverbands und der kommt aus Bad Segeberg. Auch dazu eine Geschichte: Der SSV Ratzeburg 04 hat mehrfach die Jugend-Bezirksliga-Süd gewonnen, dann aber auf den Aufstieg verzichtet – aus sportlichen Gründen, man habe keine Chance. Was für eine unsinnige Begründung! Auf jeden Fall hat die Mannschaft anschließend erneut die Bezirksliga gewonnen. Der Bezirk hat auch vor dieser Saison die Aufsteiger gemeldet und der SSV hat wieder verzichtet. Allerdings wurde der Verzicht nicht rechtzeitig an den Verband übermittelt. Angeblich habe man es dem Bezirksturnierleiter gesagt, aber das ist schlicht die falsche Adresse. Es sind Termine gesetzt, damit sich auch andere Mannschaften auf die Saison vorbereiten können. Hätte man erneut eine Lex SSV zur Anwendung gebracht, wären Jugendbezirksliga und –Bezirksklasse durcheinander gewürfelt worden. Dem wurde regelkonform nicht zugestimmt und der nachträgliche Rückzug führte dazu, dass die Mannschaft gar nicht spielen konnte. Dann seien die engagierten Eltern empört abgesprungen. So engagiert werden sie wohl nicht gewesen sein, denn der mehrfache Verzicht auf die Verbandsliga hatte nur vorgeschobene sportliche Gründe.

Was ist noch passiert? Der SSV hat für die Jugend- und Erwachsenenmannschaft eine junge Dame nachgemeldet, die als „Dummy“ vorgesehen war. Im Erwachsenenbereich wurde dies entsprechend der Statuten zurückgewiesen. In der Erwachsenenmannschaft wurden nicht gemeldete Spieler eingesetzt, wodurch ein satt gewonnener Kampf 0:4 verloren wurde. Dann wurden Spieler an Bretter nachgemeldet, die noch gar nicht existierten (Beispiel: eine Mannschaft meldet zu Saisonbeginn 6 Spieler, meldet später die Bretter 9-10 nach, was ist mit 7 und 8, soll das 7 und 8 sein oder wurden Namen vergessen?) Ein Turnierleiter ist kein Hellseher.

Die Beispiele sog. „Behinderungen engagierter Arbeit“ könnten noch fortgeführt werden. Wir wollen nicht ausschließen, dass die Ratzeburg internen Animositäten auch den SSV unter der Gürtellinie getroffen haben, bezeichnet ist jedoch, dass in jedem bekannten Fall, der auch für dritte erkennbar war, der Fehler beim SSV lag. Man darf auch gerne bei Jugendtrainer Wolfgang Krüger nachfragen, der zusätzlich zu seinen vielen Einsätzen auch die Jugend in Ratzeburg trainieren wollte. Zu einem Treffen der Verantwortlichen von Inselspringer und SSV mit Wolfgang ist vom SSV dann niemand erschienen – selbstredend ohne vorherige Absage.

Der SSV ist ein Ein-Personen-Verein. Gesundheitliche Probleme des Machers schlagen sofort voll durch auf alle Mitglieder. Engagierte Jugendarbeit endet nicht am Trainingsabend oder mit dem Entsenden zu Punktspielen. Von den Verantwortlichen muss man erwarten können, dass sie sich mit Regelwerken auskennen oder sich zumindest kundig machen. Wenn wir als Trainerriege den Jugend

Autor: Hans-Werner Stark

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